Preise nach dem "kahnu"-Prinzip

Das kahnu-Prinzip wurde von www.kahnu.ch übernommen

Die einen Bedanken sich für unsere Arbeit mit einem lieben Wort, andere mit Blumen, andere mit Essen, andere mit einem Franken und oft wir unsere Arbeit auch überaus grosszügig entschädigt. Mit dem Gewinn können wir Notsituationen unbürokratisch lindern. Uns ist wichtig, wenn jemand etwas gibt soll es von Herzen kommen.
Schon die Jünger Jesu Fragen wie viel ihre Arbeit wohl wert sei. Jesus sagte: Umsonst habt ihr empfangen umsonst sollt ihr geben, der Arbeiter ist seines Lohnes wert. (Vergleiche Mt.10.8-10) Genauso wünschte der heilige Franziskus, das die Brüder und Schwestern ohne konkrete Lohnforderungen hingebungsvoll arbeiten. Wenn dann der Lohn der ihnen geschenkt wird nicht reicht, dürfen sie Zuflucht zum Tisch der Armen nehmen. Das heisst sie dürfen betteln, aber erst wenn sie gearbeitet haben und der Lohn den sie erhalten nicht ausreicht. 

Eine Frau mit Weitblick lehrt schon lange. Wenn du was bezahlst, dann bezahle immer etwas mehr als das es dir wert ist und dir wird es immer gut gehen. 

Es gebe eine Region in der nie ein Geschenk mit einem gleich wertvollen Geschenk vergolten werden darf, da sonst die die Beschenkten quitt sind und die Beziehung unbedeutend wird. In dieser Kultur gibt jemand als Antwort auf das Geschenk ein viel Kleineres oder ein viel kostbareres Geschenk, so bleibt die Beziehung im Fluss von Geben und Nehmen. Aus solchen Überlegungen ist vor Jahren das "kahnu-Prinzip" entstanden. d.h. wir bieten unsere Arbeitszeit kostenlos aber hoffentlich nicht umsonst an...

Die Zukunft wird wohl kahnu-mässig sein.

Verrechnung nach dem „kahnu“-Prinzip Das „kahnu“-Prinzip (kostenlos – aber hoffentlich nicht umsonst!) ist einfach zu verstehen. Wir bieten verschiedene Dienstleistungen an, welche durch eine selbstverantwortete Gegenleistung, deren Höhe  S i e  bestimmen können, „entlöhnt“ werden dürfen. Der Vorteil dieses  Systems besteht darin, dass dadurch auch finanziell schwächere Menschen davon profitieren können. Dabei bauen wir auf die Solidarität über verschenkende Grosszügigkeit, um den Ausgleich für alle unbeschwert garantieren zu können. Dabei wollen wir den wirtschaftlichen Aspekt nicht aus den Augen verlieren. Sie können die Gegenleistung im Nachhinein machen oder auch eine Rechnung verlangen, wo sie den Betrag angeben.  Fraga bezahlt faire Löhne. Das dies Möglich ist sind Sie mitverantwortlich, da Sie den Lohn festlegen oder uns durch Spenden die von der Steuer abgesetzt werden unterstützen.

Oder überlegen sie was sie selber pro Stunde verdienen. (Ein Arbeitgeber muss mindestens Fr. 60.- bis 70.– pro Stunde rechnen, wenn ein Lohn von Fr 6000.– .bezahlt wird und dann hat das Geschäft noch nicht wirklich etwas verdient. Im Stundensatz sind Ferien, Sozialversicherungen,  13ter, Krankheitsabsenzen, unproduktive Stunden, aber keine Wochenend oder Abendzulagen). Schauen sie die Vollkostenrechnung an oder die Kalkulation eines Mitarbeiters an. Übrigens eine vierköpfige Familie hat ein Existenzminimum von: .

Die Geschichte der kleinen Leute von Sawabedoo, ist eine Vision wie es mal war und wie es wieder werden kann. "kahnu" lebt dies bereits.  Der Hintergrund von kahnu zeigt noch einiges mehr.