Stephy Dürrmüller

Ich bin Stephy (Stephanie) und bin Suchtbetroffen. In mir kenne ich Schatten und Licht, aber es tut mir gut zu erkennen, dass dieser Gott den ich durch die franziskanische Gassenarbeit kennen gelernt hab, mich mit allem annimmt. So kann ich jetzt als Betroffene auch immer besser über Themen sprechen, die man sonst lieber verschweigt. Viele Jugendliche stellen sich diese Fragen von Sucht, Drogen, Okkultem, Angst, Lebenssinn, usw...

Beim Weihnachtsspot der Heilsarme durfte ich mitmachen und bekam dafür 100.- 

Eine grosse Leidenschaft ist für mich individuelle Traumfänger anzufertigen. Jeder ist ein Unikat und mit vielen Gebeten und guten Gedanken angereichert. Jeder hat seinen eigenen Namen  und seine ganz eigene "Seele". bestellen Sie per SMS oder per E-Mail stephy@gmx.ch 004176 343 09 68

  Zeitaufwand ca 2-3 Stunden und je nach Perlen 5-50 Franken Material... Sie bezahlen nach Absprache oder kahnu-massig

Etwas aus meiner Lebensgeschichte an einem Präventionsanlass mit Schülern

Ich bin noch am Schreiben, so einfach ist das nicht über 20 Jahre Lebens, Leidens und Suchtgeschichte auf Papier zu bringen.

Geboren: 31.8.1970 Spital Bülach 01.30 Uhr

Tochter von: Gabriele und Peter

Keine Geschwister

körperliche und psychische Gewalt lernte ich leider schon sehr früh kennen.

1 Jahr Kindergarten Hasenbühl Kloten

6 Jahre Primarschule Hinterwieden Kloten

In der Primarschule machte ich die ersten Erfahrungen mit Heroin beim Wasserreservoir Gerlisberg

Ich hatte schon lange einen Hang zum okkulten mystischen und geheimnisvollen Rieten

3 Jahre Sekundarschule Kloten / Dietlikon

In dieser Zeit begann ich regelmässiger Heroin zu schnupfen und auch ab und zu Koks

in dieser Zeit lies ich mich auch auf eine Okkulte Sekte mit einem Blutsvertrag ein

1 Jahr vierte Sek in Örlikon

3 Jahre Lehre als Kaufmännische Bankangestellte SBG UBS Zürich

In dieser Zeit begann ich mit dem Methadonprogramm

mit ca. 16 Jahren erlebte ich einen massiven Übergriff durch einen Mitarbeiter. Es wurde aber vertuscht und ich hatte diffuse Ängste und die Kraft fehlte, um nicht wirklich etwas dagegen zu unternehmen. Diese Ängste wirkten sich sicher auf mein Essverhalten aus. Ich verlor das Hungergefühl und auch der Zyklus blieb aus, was mich aber nicht störte im Gegenteil.

Nach der Lehre versuchte ich meinen Eltern zu liebe einen Drogenentzug zu machen, was aber nichts brachte.

1 Jahr Abteilungsleiterin bei Portefeuille SBG UBS Zürich.

4 Jahre Devisenhandel SBG UBS Zürich

Bei der Arbeit merkte aber nie jemand, dass ich Drogenprobleme hatte.

1 Jahr Reisen und Trampen

2,5 Jahre bei einer Handelsfirma Zürich

Längerer Unterbruch wegen zwischenmenschlichen Konflikten. Ich wurde von einem "Storker" verfolgt.

Ich reagierte mit einer Essstörung und magerte stark ab.

In dieser Zeit wurde ich auch Entführt von diesem "Storker"

In diesem Zusammenhang wurde ich das erste Mal mit einem Teppichmesser geschnitten. Mir gelang die Flucht und ich konnte im Urdörfli für einige Zeit untertauchen. Aber dieser "Storker" verfolgte mich weiter, es war einfach schlimm. Dieser Typ meinte ich werde ihn sicher noch mals lieben, er wolle nur mein Bestes usw... es war einfach schlimm.

Danach steig ich wieder ins Berufsleben ein. Ich war zwei Jahre beim Mövenpick (Zürich)

In dieser Zeit war ich relativ stabil was Drogen anbelangte und ich bekam wieder Freude am Leben. Kurz nachdem ich mich auch wieder beim Kunstturnen anmeldete, wurde ich von einem Auto angefahren.

Dabei zog ich mir schwere Wirbelverletzungen zu.  Das machte mir einen totalen Strich durch die Rechnung was Arbeit und Freizeit anbelangte. Der fehlende Rhythmus, die Schmerzen usw... liesen mich wieder bedeutend mehr Drogen konsumieren.

Dann ging das Chaos erst richtig los, Angst, Drogen, Stress, Gewalt, Einsamkeit, körperliche Übergriffe und eine weitere schlimme Vergewaltigung, das alles zusammen führte zu Suizid versuchen. In dieser Zeit der Verzweiflung lernte ich auch Christen kennen. Viele davon halfen mir nicht wirklich weiter, sonder stiessen mich mit ihren Ansichten zum Pentagramm usw... mehr ab. 

Durch Beno Kehl und die Leute die ich durch ihn kennen gelernt habe, begann ich langsam wieder zu vertrauen, was mir noch nicht immer gelingt. Jedenfalls nehmen sie mich an wie ich bin. Sie versuchten mir weder den Glauben aufzuschwatzen noch mir meine alten  Schutz Symbole (z.B. Pentagramm u.a.) wegzunehmen.  Im Gegenteil sie interessierten sich zuerst mal für mich, für das was ich tue. Sie nehmen mich auch einfach mit in Schulen, oder an Vorträge und ich kann, wenn ich will erzählen von meinen Erfahrungen. Wer mich kennt weiss, dass ich nichts mehr von mir erzählte und auch praktisch nicht mehr gelacht hab. Doch jetzt kann ich zwischen durch wieder herzhaft lachen. Ich hab zwischen durch genug abstand von allem um darüber zu sprechen.  Dies wiederum löst Hoffnung und einen Prozess der Verarbeitung aus. Sicher meine Zukunft ist ungewiss und ich bin nach wie vor Süchtig und ich weiss nicht wie alles weiter geht...

 

Am besten erreichtest du mich per SMS oder evtl. nehme ich auch das Telefon ab.

Stephanie Dürrmüller

Fabrikstr.28

8004 Zürich

076 343 09 68

stephy@gmx.ch

Meine Kontonummer

ZKB Zürich

Nr. 1100-1192.657