Was hinter der Tür vom Haus Zueflucht geschieht, oder "was wir tun"

Wohngruppe: Ca. 22 Frauen und Männer in spektakulären Lebenssituationen finden hier ein zu Hause. Ab und zu ist ein Zimmer frei.

Mittagstisch: Montag - Freitag um 12:30Uhr. Anmeldung bis 10:30Uhr

Anlaufstelle: Beratung und Kleiderabgabe nach Absprache

Hygienestation: Waschmaschinen stehen am Dienstag zur Verfügung. Duschmöglichkeit am Dienstag und Donnerstag von 09:00 -12:00 Uhr

Internet: Gratis Internetzugang Montag - Freitag 09:00 - ca.16:00 Uhr

Kaffee Zuflucht: Mittwochnachmittag. Für Austausch & Begegnung

Aufsuchende Gassenarbeit: Im Auftrag vom Haus Zueflucht sind wir auf der Gasse anzutreffen.

Bienen für unsere Zukunft: Menschen, die bei uns ein- und ausgehen, engagieren sich für unsere hauseigenen Bienen. Es gibt bei uns Honig und die Möglichkeit zur Imker-Ausbildung.

Präventionsarbeit: Nach Absprache halten wir Referate über unsere Arbeit (Sucht, Sehnsucht und Lebenssinn). Oft empfangen wir Schulklasse bei uns, wobei Suchtbetroffene über ihre Erfahrungen sprechen.

Projekt Lauper: http://fraga.ch/projekt-lauper (Rund ums Haus)

Projekt kahnu & kehl: www.kahnu.ch (Rund ums Leben)

Dank Spenden und vielen ehren-amtlichen Mitarbeitende ist unser Angebot nach dem KAHNU-Prinzip (kostenlos aber hoffentlich nicht umsonst) umsetzbar.

Wir laden ein…
… zu einem gemeinsamen Essen, zu Ausflügen, zu besonderen Anlässen oder einfach zu einem persönlichen Gespräch. Wir gehen hinaus auf die Gassen, besuchen Menschen in ihrem Zuhause oder in verschiedenen Institutionen. Mittels Fragebögen möchten wir die Bedürfnisse der Klientel auf der Gasse besser kennenlernen und unser bisheriges Angebot evaluieren.

Wir begleiten…
… Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, durch ihren Alltag, Krankheiten, Entzug, Therapie, Spital- oder Gefängnisaufenthalt bis hin zur Beerdigung. Wir bieten Menschen in Not unbürokratische Unterstützungsmöglichkeiten durch niederschwellige Suchtberatung, Überlebenshilfe und Wohnraum an.

Wir helfen und unterstützen die Integration…
… von Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben. Durch Hilfe zur Selbsthilfe versuchen wir sie zu befähigen, selbstständig ihr Leben zu führen, einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen und wieder Anschluss an die Gesellschaft zu erhalten. Sinnstiftende Tätigkeiten können u.a. durch eine klare Tagesstruktur und die Mitarbeit in Projekten gefördert werden. Dieses Jahr halfen uns wieder einige Bewohnerinnen und Bewohner tatkräftig in unserem Bienenprojekt mit. Zudem engagierten sie sich bei der Gestaltung und Bepflanzung des Sitzplatzes.</p>

Wir klären auf…
… über unsere von Suchtverhalten geprägte Gesellschaft. Die Suchtprävention verstehen wir als Ort der Begegnung mit suchtgezeichneten Lebensgeschichten, als Persönlichkeitsfindung und Stärkung der eigenen Sozial- und Selbstkompetenzen.

Wir werden unterstützt…
… durch private Spenden, die von den Steuern abgezogen werden können. Existenzdeckende Löhne, Mieten, Unterhaltsarbeiten, der technische Betrieb, Lebensmittel, Materialen, Projekte, Ausflüge und Direktunterstützungen an Bedürftige werden erst dadurch ermöglicht. Dienstleistungen bieten wir nach dem KAHNU Prinzip an: „Kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst.“

Wir bieten…
… Hygienestation und Kleiderausleihe. BesucherInnen bieten wir die Möglichkeit zu duschen oder ein Bad zu nehmen. Mehrmals in der Woche können Kleider gewaschen und bei Bedarf ausgetauscht werden. Dank Spenden können wir unser Kleiderfonds vorzu erweitern und einigen Menschen in spektakulären Lebenssituationen immer wieder Kleidung, Schuhe, warme Decken mitgeben.